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OnePiece-Rulez.de Forum » Off-Topic - Bereich » General Off-Topic Bereich » Politik (Wahlen usw...) » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Politik (Wahlen usw...)
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Zero
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Politik (Wahlen usw...)
So Politik! Manch einer denkt da das es eh uninteressant ist, ein anderer hat da großes Interesse. Ich möchte einfach wissen wie es bei euch ist, wie groß das Interesse ist und ob ihr wählt oder wählen würdet, ob ihr sagt was ihr wählt/wählen würdet bleibt euch überlassen.

Meine Meinung: Ich finde ein gewisses politisches Interesse wichtig, es geht letztlich jeden etwas an, und bei mir ist doch ein recht großes Interesse da. Klar es ist oft komisch aber wichtig dennoch.
Ich bin 14 und kann noch nicht wählen, doch 2017 zur Bundestagswahl kann ich es dann schon und werde die Piraten wählen, weil mir ihre Politik einfach am Besten gefällt, ist am modernsten. Und um Behauptungen vor zu beugen, ich denke dabei nicht nur an freies Internet, da bieten die Piraten viel mehr.

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17.11.2013 00:14
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Sie sind unorganisiert stimmt und hatten diesmal nur 2,2% aber ich glaube sie können es das nächste mal schaffen den sie werden sich in Zukunft auch besser organisieren sie werden dazu lernen, den man darf nie aus den Augen verlieren dass sie noch eine ziemlich neue Partei ist.
Piraten bekommen immer mehr Zuspruch im Gegensatz zur FDP z.B. also ich glaube 2017 oder 2021 können sie es durchaus schaffen.

Edit: Siehe die Grünen waren auch mal ein total unorganisierter Haufen junger Leute, heute sind sie die dritt-größte Partei in Deutschland, und würden nach den Piraten auch meinen Zuspruch erhalten.

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Zero: 17.11.2013 12:02.

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Ich möchte nur sagen das diese liberalen selbst schuld sind, ich finde ihr Liberalismus ist mit der Zeit auch etwas lächerlich und teils viel zu CDU nah geworden ist.
Es gibt neue moderne Kräfte, und die FDP ist nicht wirklich modern, und wie gesagt sie sind selbst schuld.
Beim Liberalismus geht es hauptsächlich um Freiheit und so, aber auch ein wenig um das Moderne, und da sind andere Parteien viel moderner und auch für Freiheit.

Und außerdem meiner Meinung nach ist die FDP eine Partei für Leute die ein bisschen mehr Geld haben, oder eben ziemlich viel, sie hat ihr Ziel für die Mittelschicht da zu sein aus den Augen verloren, und denkt kein Stück an Arme, finde es also verdient das sie raus geflogen sind.

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Parteien vertreten nie die Meinung des Volkes ( Was ist überhaupt die Meinung des Volkes? Dazu wäre ein separater Thread mit Einbezug des diesjährigen Bundestagswahlergebnisses durchaus sinnvoll)), sie vertreten die Interessen der Wirtschaft und sind auf ihren eigenen Vorteil bedacht. Demokratie existiert nur auf dem Papier weil Demorkatie eine aufgeklärte Gesellschaft voraussetzt. Das ist leider nicht gegeben weil die Menschen hören und glauben wozu sie gewillt sind zu glauben. Das tun sie wie gesagt nicht, sie haben sich dadurch selbst entmachtet, Freiheit existiert nur durch materialle Güter, Propaganda wird als Sicherheit verkauft und Meinungsfreiheit ist simuliert....

Es ist ein Trugschluss dass "Demokratie" und Kapitalismus miteinander vereinbar sind. Kapitalismus ist die verwirtschaftliche Form der Sklaverei und es darf nicht unberücksichtigt gelassen werden, wann und wie Kapitalismus entstand: In der Monarchie und mit der industriellen Revolution zog die Ungerechtigkeit in einem bis dato neuen Maße in die Welt: Schlechte Arbeitsbedingungen, Kinderarbeit und Armut waren die negativen Folgen jener fatalen Revolution und es hält bis heute nicht nur an, nein es wird tatsächlich immer schlimmer. Indikatoren sind für jeden sichtbar: Technik kommt aus billlligen Produktionsländern wie China, Indien und Taiwan, die Politiker tolerieren es nicht nur, nein sie fördern es auch.

Für Parteien im Allgemeinen ist jedes geschriebene Wort eins zu viel....

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Entschuldigt die lange Pause, ich bemühe mich wieder öfter da zu sein...

17.11.2013 13:56
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Was genau für ein Thread? Wär ja kein Problem einen zu erstellen.

Klar ist das mit der Meinung nicht so, gerade deswegen muss man gucken welche Partei einem am ehesten zu sagt, und gerade deswegen kommt auch langsam die Idee von Volksentscheiden.
Klar ist die Sache nicht ganz einfach, aber bei der indirekten Demokratie ist es eben kaum möglich das es so aussieht und zum Kapitalismus kann ich nur sagen das es da keine gute Alternative gibt.

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17.11.2013 14:01
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Kapitalismus stellt auch keine Option dar. Er läuft immer weiter aber das heißt schließlich nicht, dass es so weitergehen darf.
Im Prinzip stellen alle und keine Ideologie eine Option dar, weil sie alle am Menschen scheitern. Kommunismus wurde nie in seiner reinen Form praktiziert, außer eventuell von den ersten Christen, Anarchismus wurde durch die westliche Propaganda faktisch falsch dargestellt und Monarchie mit "demokratischen" Elementen wäre noch die "Herrschaftsform", die am ehesten zu akzeptieren ist.

Einen Thread bezüglich der Standpunkte der Deutschen. Nach diesesm vernichtenden Ergebniss der diesjährigen Parlementswahl zeigt sich doch die Egalität und Blauäugigkeit der Deutschen: Ja zur NSA Überwachung, Ja zu Auslandseinsätzen und Ja zur Gefährdung des Weltfriedens durch die Lieferung atomwaffenfähiger U-Boote an Israel.

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17.11.2013 19:20
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Ich kann nur sagen der Kommunismus war nie mehr als eine Utopie den dazu müsste man den Menschen wirklich genau kontrollieren können wegen dem angeborenen Egoismus man müsste sie quasi zum Glück zwingen. Einfach nur eine Utopie.
Kapitalismus ist meiner Meinung nach die Mitte zwischen Anarchie und Kommunismus und den Dingen dazwischen.
Natürlich ist so eine Mitte nicht golden und ein Schritt nach links wäre gut, aber man sollte schon froh sein das wir nicht im Nationalsozialismus leben,
Ein kleiner Schritt nach links wäre gut aber nicht gleich bis zum Sozialismus.

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17.11.2013 20:46
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ich bin politisch auch relativ interessiert, studienbedingt im speziellen am sozialen und arbeits ressort.

wie schon im bundestagswahl thread erwähnt, bin ich auch einer der piraten anhänger. hab sie von anfang an unterstützt (und bevor es die deutschen piraten gab hab ich die aktivitäten der schwedischen piraten verfolgt, waren ja die ersten).

warum piraten? schwer zu sagen, auch ich sehe sie als die modernste und jugendorientierteste partei an. und dank der demographie brauchen wir dringend eine orientierung in richtung jugend. und da das internet für merkel neuland ist, wissen wir ja wo wir da gelandet sind. die piraten sind eine nischenpartei, und sollten das auch bleiben. sie gehen nicht im einheitsbrei des restes unter. sie sollten (und wollen es auch nicht wirklich) eine ernsthafte regierungspartei werden (das wäre A zu viel und ist B nicht der zweck ihrer existenz). sie wären ein guter kleiner koalitionspartner um nischenministerien (ggf. neu geschaffene) zu besetzen. sie gehören nicht in das finanz oder außenministerium, sondern in den bereich von technologie, nachwuchsförderung und liberalem.
die piraten wurden nicht vornehmlich mit dem gedanken zu regieren (was ein macht grund wäre) gegründet, sondern mit dem gedanken zu verändern. und das haben sie jetzt schon massiv geschafft.
das sie mal noch die 5% hürde schaffen wage ich auch zu bezweifeln, aber das ist gar nicht unbedingt nötig.
sie haben sich mit dem gedanken gegründet, ihre meinungen und ansichten in politik und gesellschaft zu verbreiten und zu etablieren, und wenn man sich die parteiprogramme ansieht seit es den piraten hype gab, haben sie das schon in gutem ausmaß geschafft. es gab mal das versprechen, dass sich die partei auflöst sobald die anderen parteien dazu bereit sind ihre gedanken zu übernehmen, und dabei sind die meisten parteien schon (ob das versprechen eingelöst wird bzw. ob das in ausreichendem maße geschieht, bleibt abzuwarten).
und wie gesagt, sie maßen sich nicht an alles zu können wie die meisten größeren parteien, sie sind spezialisten und geben das auch zu. dafür werden sie häufig kritisiert, aber ich finde gerade das gut und sinnvoll.
das sind im prinzip die hauptgründe warum ich die piraten unterstütze (auch wenn ich nicht mitglied der partei bin).

warum die FDP so abgestraft wird/wurde? ich sehe da diverse gründe.
außer kubicki haben sie schlicht keinen kompetenten politiker mehr, und der bewegt sich ja eigentlich nur auf landesebene.
dazu kommte in führungswechsel karussel sonders gleichen, um dann bei rössler zu landen (westerwelle war schon ne harte nummer, aber rössler gehört zu den inkompetentesten menschen die ich jemals im politischen bereich erlebt habe, und das war lange bevor er FDP chef wurde klar, was sie sich dabei gedacht haben verstehe ich beim besten willen nicht).
weil sie einen homosexuellen der kein englisch kann ins außenministerium gesteckt haben (egal wie man zu homosexualität steht, das außenministerium ist das denkbar schlechteste ressort für jemanden mit dieser neigung. so jemanden unser land nach außen representieren zu lassen, ist nicht mehr liberal, das ist einfach nur lächerlich und dumm. nicht jedes land ist aufgeklärt und aufgeschlossen so etwas gegenüber. er representiert deutschland und reist dabei in länder in denen auf das was er in seinem schlafzimmer tut quasi die todesstrafe steht, sowas geht einfach nicht.
letztlich, und das ist wohl das wichtigste, haben sie ihre ziele und ihre überzeugung aus den augen verloren. aus liberalismus und mittelstand wurden kapitalismus und oberschicht, zumal es keine partei gibt die sich derart durch lobbyismus beeinflussen lässt wie die FDP. in bayer speziell kam noch die nummer mit den studiengebühren dazu, die ihnen hier den todesstoß versetzt hat.
ihre glaubwürdigkeit ist schlicht und einfach dahin, und das noch weit mehr als bei allen anderen parteien (glaubwürdig ist ohnehin niemand).

und allgemein, ja ich sehe kapitalismus und demokratie auch als sehr schlechte systeme an, leider sind es dennoch die besten die bisher erfunden wurden (realistisch gesehen). wobei wir ja in deutschland ohnehin noch sehr sozial orientiert sind dank sicherungssystemen und sozialer marktwirtschaft, auch wenn man da natürlich auch noch mehr tun könnte, gerade in der arm/reich verteilung.

im übrigen bin ich der meinung, dass nicht jeder automatisch mit dem vollenden des 18. lebensjahres das recht zu wählen verident hat. A fänd ich weit besser das alter wieder auf 21 zu heben, und allgemein bin ich der meinung das man einen "wahl-führerschein" machen müssen sollte. wer nicht dazu bereit ist sich in einem mindestmaß mit politischen prozessen und inhalten auseinander zu setzen, hat es auch nicht verdient am demokratischen prozess mit zu wirken.
17.11.2013 20:59
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Hier geht's ja rund.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Pennywise: 04.03.2021 20:36.

18.11.2013 01:07
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die politikverdrossenheit (insbesondere der jugend) ist ein schweres thema, exakte antworten kann dir da keiner geben.

auch hier spielen wieder sehr viele faktoren rein, ich versuch mich mal ein bisschen dran:

1. mangelnde wertschätzung des wahlrechts (was sich ebenfalls mit einem wahlführerschein beheben lassen würde).
die meisten menschen die heute leben, kennen es nicht anderst und wissen das wahlrecht und die demokratie nicht zu schätzen. unsere großeltern haben den WW II noch miterlebt (meine jedenfalls) oder waren zumindest sehr nah dran, so dass ihnen noch gut im gedächtnis ist wie es ist in einer diktatur zu leben (ggf. auch im kaisserreich durch die erzählungen von deren vorfahren), dementsprechen wissen sie die demokratie und das wahlrecht zu schätzen.
unsere elterngeneration hat das noch ein stück weit von den großeltern übernommen, wärend in unserer generation kaum noch jemand wirklich bezug dazu hat.
damit einhergehend macht es für viele auch keinen sinn eine kleine partei zu wählen, auch wenn diese ihre interessen halbwegs adäquat vertreten könnte, weil sie denken ihre stimme bewirkt ohnehin nichts oder auf eine stimme mehr oder weniger kommts nicht an etc.

2. einheitsbrei und diversität:
das die größeren parteien ein massiver einheitsbrei sind ist fakt, klar gibt es inhaltliche unterschiede und jeder hat seinen schwerpunkt, aber im vergleich zu früher ist das eine ganz andere welt. fast alle wandern immer mehr in die mitte ab.
gleichzeitig gibt es das problem, dass man nie mit allen inhalten einer partei konform geht. wenn jemand 90% der inhalte einer partei gefallen, 10% aber total zuwider sind, was tut man dann. viele sagen dann auch wenn ich die 90% gut fände, kann ich die 10% nicht vertreten und lass das wählen somit gleich sein.

3. politische stabilität:
umso instabiler die politischen verhältnisse in einem land sind, umso politikinteressierter wird ihre gesellschaft. bei uns läuft im prinzip alles wie im butter, also sehen sehr viele gerade jugendliche gar keinen grund sich überhaupt mit dem doch recht trockenen und komplizierten thema politik auseinander zu setzen. unserer wirtschaft gehts gut, unser arbeitsmarkt ist passabel gesättigt, wir sind fernab von jedem krieg in unserer umgebung. alles läuft, warum es also nicht einfach laufen lassen und sich erst gar nicht mit solchen themen beschäftigen, ist doch viel bequemer so.

4. protest:
ich kenne leute, die schlicht allgemein mit der deutschen politik nicht einverstanden sind, und auch keine partei sehen die daran einen ernsthaften unterschied machen würde. daher gehen viele aus protest nicht wählen oder geben einen durchgestrichenen wahlzettel ab, weil sie das als einzigen adäquaten weg sehen ihren protest zum ausdruck zu bringen.
auf die straße geht ja heute keine mensch mehr... (wobei das bei den heutigen sicherheitsvorkehrungen, vorratsdatenspeicherung und beschränkung der versammlungsfreiheit und überwachung auch gewollt so gesteuert wird)

5. faulheit:
jup, das spielt tatsächlich auch eine rolle. ich kenne diverse leute die als erstwähler einfach nicht gewählt haben, weil die wahl am sonntag war, sie samstags feiern waren und sonntag dann zu verkatert um zur wahlkabine zu laufen. briefwahl zu beantragen waren sie dann auch schlicht zu viel, war ihnen halt zu viel aufwand oder sie hatten vor dann sonntag hin zu gehen und waren nicht vorrausschauend genug den kater ein zu planen. wie man so dumm sein kann? siehe punkt 1 und 3.

das wären mal spontan die hauptfaktoren die mir dazu einfallen.

EDIT:
soo, der neue koalitionsvertrag wurde heute am frühen mittag vorgestellt. hab leider nur nen teil davon mitbekommen, weil ich etwas verschlafen hab obwohl ich heute frei habe. zumal er ja noch von der SPD basis bestätigt werden muss, aber ich denke daran wirds nicht scheitern.
hab jetzt mal GANZ GROB drüber gelesen, und in ein paar bereiche die mich interessieren etwas mehr (ist ja ellenlang und würde den ganzen tag in anspruch nehmen sich da durchzukämpfen). alles was ich bisher gelesen hab, klingt für mich überraschend gut. gerade als geneigter piraten wähler, ist mir aufgefallen wie viele piratische ideen aufgenommen wurden, die vor ihrem erscheinen noch nichtmal zur sprache gekommen wären. insofern bin ich soweit positiv überrascht, allerdings ist da natürlich immernoch die frage der umsetzung und das problem, dass sämtliche ziele sehr schwammig formuliert sind (was leider großteils nötig ist um flexibel zu bleiben).

EDIT2:
Vorratsdatenspeicherung verankert... gibt also natürlich doch diverse haken...

dann lasst mal hören was ihr so davon haltet.

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Vice Admiral Smoker: 27.11.2013 14:47.

18.11.2013 01:48
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So ich hab muss mich noch mal genauer informieren aber so kann ich erstmal sagen: Ich war ohnehin kein Freund der großen Koalition für mich ist das eine Notfalllösung und nicht wirklich gut. Außerdem ist die Grünen und Linken Opposition nun sehr klein was ich auch schlecht finde.
Was ich mitbekommen habe: Merkel hat mal wieder kein Rückgrat bewiesen, und nun kommt wohl diese blöde Maut für Ausländer, ich finde das macht einfach das Prinzip der EU kaputt, und ich wünschte Merkel wäre da härter gewesen, hat sie doch eindeutig gesagt: "Mit mir wird es keine PKW Maut geben." Und nun ist die Sache in Bearbeitung, na toll.
Naja und die Sache mit dem Mindestlohn weiß ich nicht ganz wie es aussieht, ist nicht was die SPD wollte, aber das ist auch nur schwer umzusetzen denke ich, da so viele kleine Betriebe zu Grunde gehen können, versteht mich nicht falsch grundsätzlich bin ich für den Mindestlohn, aber es ist eben etwas schwierig und heikel.

Edit: Das mit dem Mindestlohn hätte schlechter aber auch besser laufen können, von daher ok, und bei dem Punkt doppelte Staatsbürgerschaft finde ich die Entscheidung auch gut.
Bei dem Thema Adoptionsrecht und Homo-Ehe, ist es bei dem wa sdie SPD vorher gesagt hat enttäuschend, mal sehen wie es weiter geht denn das Bundesverfassungsgericht hat da einige Punkte glaube schon mal für verfassungswidrig erklärt also mal sehen.
Vorratsdatenspeicherung Ergebnis ist ganz ok, und Bildungs und Gesundheitsreformen waren ja mit der CDU nicht so erwarten...
Der Vertrag ist denke nicht super aber ganz ok für eine große Koalition.

Edit 2: Regierung gebildet Ministerposten vergeben, was sagt ihr zu der Verteilung, die SPD hats ja eigentlich ganz gut.
Ursula von der Leyen als Verteidigungsministerin ist ja die Überraschung...
Es wird spekuliert dass sie künftiger Kanzlerkandidat ist, was meint ihr?

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Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Zero: 16.12.2013 19:32.

27.11.2013 17:20
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hab mir die posten noch nicht genau angeschaut, habs nur nebenbei n bisschen mitbekommen, und davon war ich spontan nicht begeistert.

von der leyen ist einer der größten schandflecke unserer regierung, wenn die als spitzenkandidatin in frage kommt, dann wirds wirklich traurig.

ich schreib nochmal wenn ich mich mit den posten befasst hab, hab nur grad aus studiengründen keine zeit dafür.
16.12.2013 20:42
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Also detaillierter mein Feedback:
Ich kenne viele von den Leuten nicht aber ich denke das wird sich schon ändern in den nächsten Jahren.
Wolfgang Schäuble bleibt Bundesfinanzminister, Sigmar Gabriel bekleidet nun das Amt des Bundeswirtschafts und Energieministers, Dr. Frank Walter Steinmeier ist Bundesaußenminister was nicht überrascht denke ich. Die CDU stellt sechs Minister wie die SPD, und dreie kommen von der CSU, wobei die CSU lediglich den Landwirtschafts, den Entwicklungs- und den Verkehrsminister stellt.
Ursula von der Leyen ist teils sehr verhasst, erfreut sich aber auf der anderen Seite großer Beliebtheit, was es nicht unwahrscheinlich macht das sie als Kandidat in Frage kommt, und das Amt des Bundesverteidigunsministers wäre kein schlechtes diesen Weg zu ebnen.
Ich bin ehrlich, auch wenn sie teils krasse Ideen hat, als Familienministerin war sie denke nicht so verkehrt, sehe sie aber nicht ganz als Verteidigunsministerin, und schon gar nicht als Bundeskanzler, sie wird garantiert auch nicht so viele Stimmen wie Angela Merkel bekommen, welche aus meiner Sicht aber eigentlich auch eine Schande ist...

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16.12.2013 21:30
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na dann reiß ich hier doch mal kurz die diskussion zum feminismus, femen und pussyriot an.

bei pussyriot seh ich das nicht ganz so wie penny und yonkou. klar sind die gescheitert, das liegt aber nicht direkt an der natur ihrer sache oder ihrem auftreten per se, sondern schlicht daran das sies russland unter putin übertrieben haben. sie haben ne anhängerschaft auf der ganzen welt, aber putin fährt man halt nicht an den karren, das bekommen die schwulen und lesben ja auch gerade viel zu krass zu spüren... in anderen ländern hätten die meiner ansicht nach durchaus erfolg gehabt (auch wenn der hype natürlich nur durch das radikale vorgehen von seite der russischen regierung wirklich ausgelöst wurde).

was femen angeht, stimme ich euch zu. selten sowas bescheuertes und nutzloses erlebt. ihre auftritte sind lächerlich und gehen in der regel nach hinten los, und ihre ziele erst recht. hab mir diverse reportagen über femen aktivistinnen angeschaut und durchgelesen, einfach nur hirnverbrannt. "wir wollen durch unsere oben ohne auftritte dazu beitragen, die weibliche brust zu entsexualisieren". ich mein wtf??? was stimmt denn nicht mit euch? und vor allem WARUM??? und wie soll das funktionieren in dem man sich bei politischen veranstaltungen oben ohne zeigt? JEDER kerl freut sich darüber, wenn sich attraktive junge frauen entblößen. egal ob sexist, macho, normalo, nazi, linker oder gender mainstreamer. das sendet absolut KEINE politische oder gesellschaftliche botschaft. das nützt rein gar nichts. das einzige was das bewegt, sind vielleicht die hosen von manchen pubertierenden jugendlichen...
so ein quatsch aber auch.

und generell zum feminismus: gleichberechtigung ja, klar, das sollte sein. aber das gendermainstreaming wird ganz gern mal übertrieben. ich habe ein studiensemester in einem gleichstellungsbüro gearbeitet, meine chefin war zum glück lässig, aber mit was für frauen man da teilweise in kontakt gekommen ist, ist schon lächerlich. das ging bis zu unterschwelligen anfeindungen weil bei uns gleichstellungs- und familienbüro in einem waren und ich da auch noch als mann gearbeitet hab.
und in der sozialen arbeit bei wissenschaftlichen texten fluktuierende transgendergaps verwenden zu müssen... irgendwo hört der scheiß auch echt mal auf, sowas lächerliches. genauso wie die uni an der jetzt jeder lehrende als "professorin" angesprochen wird, auch männliche professoren... also wirklich, nein!

so viel mal von mir^^
14.01.2014 18:34
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14.01.2014 18:50
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